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Standort / Kontakte

  • Name und Nachname :
    Dina Rose
  • Adresse :
    Herwarthstrasse 1
  • Postleitzahl :
    12207 Berlin
  • Tel :
  • Mob :
  • Fax :
    030 76 80 49 61

Beschreibung

Herzlich Willkommen in Ihrem Fachgeschäft für handgeknüpfte Orientteppiche & Original Persische Bio Handwäsche & Reparatur!

Über uns

Wir sind ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Unternehmensphilosophie

Das traditionelle Familienunternehmen wurde im Jahre 1955 von Lothar Rose gegründet. Er wurde während des 2. Weltkrieges in Schlesien geboren und heiratete später die Berlinerin Gisela Rose. Von da an hatte das Unternehmen seinen Hauptsitz in Berlin und ex- und importierte seine Teppiche und Textilien in alle Welt. Das Unternehmen belieferte viele renommierte Fachgeschäfte in der Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Belgien, Niederlande, Dänemark und Österreich. Lothar Roses Söhne stiegen dann später ins Familienunternehmen mit ein.

Der Sohn Hans Rose ging 1996 nach Amerika und eröffnete auch dort ein Teppichunternehmen, was, wie wir, darauf Wert legt, die Familientradition aufrecht zu erhalten.

Der jüngste Sohn Daniel Rose lernte in den besten türkischen Manufakturen und führte dort deutsche Kunden durch die Verkaufsräume. Noch heute hat die Familie Rose sehr gute Kontakte in die Türkei. 1989 stieg auch Daniel Rose in das Unternehmen mit ein und eröffnete 2001 seine eigene Firma.

Heute findet man die Familie Rose in der Villa Falkenstein in der Herwarthstraße in Lichterfelde. Man wählte die Villa für das Geschäft Teppichparadies Rose UG aus, da sie zusammen mit den hochwertigen Teppichen eine einzigartige Atmosphäre bietet. 2012 erweiterte sich das Unternehmen mit einer Zweigstelle in der Wormser Straße in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf in der Nähe des Kadewe. Dort findet man eine große Auswahl an handgeknüpften orientalischen Teppichen, vom klassischen Perser bis zum türkischen Hereke.

Service

Unsere Dienstleistungen für Sie

Professionelle Teppichpflege und Reinigung

Wir können Sie fachmännisch bei Ihrer Teppichpflege und Reinigung unterstützen und beraten.

Unsere Reinigungen und Pflege werden, wie in den Herkunftsländern selbst, per Handarbeit nach altbewährten Methoden durchgeführt.

Weitere Informationen sehen Sie in unserem Pdf-Dokument ...





Professionelle Teppichrestaurationen

Ausgebildete Teppichknüpfer mit langjähriger Berufserfahrung restaurieren Ihre hochwertigen Teppiche mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail.

Große Löcher beispielsweise können durch originalgetreues Nachknüpfen so gut ergänzt werden, dass ein Unterschied zum Original fast nicht mehr erkennbar ist.

Weiterhin bietet unser Unternehmen professionelle Entfärbungen an, wodurch unschöne Verfärbungen durch Lebensmittel, Getränke oder altersbedingt entfernt werden. Diesen Service bieten wir Ihnen auch für Seidenteppiche. Auch Nachknüpfungen und Ketteln sind für unsere geschulten Mitarbeiter kein Problem.

Begutachtungen und Wertgutachten

Unser Unternehmen bietet Ihnen den exkusiven Service, Ihren Teppich bei Ihnen vor Ort kostenlos zu begutachten, um Ihnen bei Bedarf ein Wertgutachten bezüglich Ihres Teppichs zu erstellen.








Ankauf und Inzahlungnahme

Sollten Sie Ihren Teppich verkaufen oder sich für einen anderen handgeknüpften Teppich interessieren, können Sie Ihren alten handgeknüpften Teppich bei uns in Zahlung geben und sich einen neuen Teppich bei uns aussuchen.

Reinigung mit Biotizer

Einsatz von zu 100% biologisch abbaubaren Rohstoffen

Die Entwicklung

Die Firma Rose ist seit vielen Jahren Ihr Spezialist vom Verkauf qualitativ hochwertiger Orientteppiche. Da es bei hochwertigen Teppichen einer besonderen Behandlung bedarf, bietet Rose auch die Pflege, Restaurierung und Reinigung ihrer Teppiche an. Weitere Angebote für Kunden sind unterschiedliche Faserbehandlungen wie Appretierung und die schmutzabweisende Imprägnierung. Um den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht zu werden und sich von den Konkurrenten abzuheben, entwickelte die Firma Rose ein spezielles Teppichreinigungskonzentrat auf biologischer Basis. Es wirkt schonend für die Fasern des Teppichs, greift entgegengesetzt der chemischen Waschmittel ihre Gesundheit nicht an und ist frei von unangenehmen Gerüchen. Durch den weitgehenden Verzicht auf den Einsatz von Tensiden, welche für eine schnelle Wiederanschmutzung sorgen, ist eine langwierige Sauberkeit gewährleistet. Eine wichtige Rolle spielt der Umweltaspekt. Da es ein Teppichreinigungskonzentrat auf biologischer Basis ist, findet natürlich keine negative Auswirkung auf das Ökosystem statt.

 
 
 

Die Marke

Die Klärwerke unserer Zeit sind auf einem sehr hohen Stand. Sie filtern und befreien das eingehende Wasser um 80% von allen Schadstoffen die durch Waschmittel und ähnliches entstanden sind. Das ist ein sehr guter Wert, dennoch bleiben 20% der für den Menschen gesundheitsschädlichen Stoffe im Wasser. Sie werden in die Gewässer der Umgebung abgepumpt und fügen den Ökosystemen dieser Schaden zu. Um unsere Gesundheit und die Natur zu schützen, müssen keine besseren Klärwerke her, sondern weniger Schädliche Substanzen in den Waschmitteln. Biotizer ist ein Schritt in eine gesündere und umweltbewusstere Zukunft. Die hier enthaltenen Substanzen sind zu 100 % aus natürlichen Stoffen, die wiederum zu 100% biologisch abbaubar sind. Trotz dem Verzicht auf jegliche Chlorate und Bleichmittel, reinigt Biotizer bis in die Poren. Die Hauseigene Rezeptur ist streng geheim und besitzt eine unverwechselbare Reinigungskraft. Desweiteren ist Biotizer frei von herkömmlichen Duftstoffen. Diese können ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen und schädigen zusätzlich das Grundwasser. In einer Zeit wie dieser, wo die Schonung der Umwelt nicht an erster Stelle steht, ist es wichtig sie bei der Reinigung von Teppichen durch Biotizer an die Erste zu stellen.

 

Der Gesundheitliche Aspekt

Biotizer Teppichreiniger bietet Vorteile in Themen Reinigung, Wasser und Gesundheit. Durch den Einsatz von zu 100% biologisch abbaubaren Rohstoffen werden Gesundheitsrisiken nicht nur minimiert, sondern ähnlich dem Schmutz vollkommen eliminiert. Interessant ist die Hautfreundlichkeit dieser Rohstoffe. Biotizer enthält zum Beispiel die indische Waschnuss, die unbedenklich von Allergikern verwendet werden kann, da sie keine aggressiven Stoffe enthält die die Haut angreifen. Durch den Verzicht von herkömmliche Duftstoffe, ist ein weitere Schritt von Biotizer getan worden so schonend wie möglich zu reinigen. Ätherische Öle wie Orangen - oder Lavendelöl verleihen Biotizer einen natürlichen und angenehmen Geruch. Diese Öle lösen zusätzlich Fett und Verschmutzungen, optimieren die Schmutzlösekraft und bekämpfen Pilze und schädliche Keime auf natürliche Art, wodurch auch keine für die Hautflora gefährliche antibakteriellen Rohstoffen zum Einsatz kommen müssen. Frei von chemisch hergestellten Tensiden oder ähnliches, bleibt das Grundwasser unberührt und zieht somit keinen nachhaltigen, gesundheitlichen Schaden nach sich. Kurz gesagt ist Biotizer zu 100% biologisch, abbaubar, Haut - sowie gesundheitsfreundlich und deshalb natürlich unbedenklich für Umweltbewusste Allergiker zu nutzen.

Historie

Die Entstehung der Teppichknüpfkunst geht weit zurück

Die Theorien der Entstehung der Teppichknüpfkunst gehen weit zurück

Der Pazyryk (benannt nach dem Fundort im sibirischen Pazyryk-Tal) ist der älteste bisher gefundene Teppich. Er wurde 1949 in einem Hügelgrab entdeckt und ist 2500 Jahre alt.

Seit mindestens 2500 Jahren also (wahrscheinlich aber noch viel länger) werden zwischen Nordafrika und China handgeknüpfte Teppiche hergestellt. Man schreibt die Erfindung des Teppichs asiatischen Hirtennomaden zu, da sie im Besitz von Schafen waren und ihnen der Teppich als ideales Mobiliar diente, mit dem Zusatznutzen, darin mystische Schutzzeichen und Stammessymbole verewigen zu können.

Erst im 16. Jh. begann man auch am persischen Hof die Knüpfkunst zu pflegen. Bedeutende Künstler entwarfen jene ornamentalen Muster, die noch heute das Bild zahlreicher Teppiche prägen. Manche dieser königlichen Prunkteppiche gelangten auch nach Europa, doch waren sie ausschließlich Königs- und Adelshäusern vorbehalten. Ende des 19. Jh. lösten die bei den Weltausstellungen in Wien (1873, 1890) und in Paris (1878) gezeigten Orientteppiche einen Boom aus, der zur Gründung der ersten Teppich-Fachgeschäfte in Europa führte. Noch war der Teppich ein Luxusgegenstand, den sich nur der Adel und die neue Bürgerschicht leisten konnten.

   

Heutige Teppiche

Orientteppiche waren im 15., 16. und 17. Jahrhundert in Europa leidenschaftlich begehrt, galten als unerläßlich für die Repräsentation von Höfen und Kirchen.

Nachdem sie im 18. und frühen 19. Jahrhundert fast völlig in Vergessenheit geraten waren, kann als Begründer des modernen Interesses an der Kunst- und Kulturgeschichte des handgeknüpften Orientteppichs, der berühmte Berliner Sammler und Kunstkenner Wilhelm von Bode gelten. Er erwarb 1886 einen Tierteppich im römischen Kunsthandel, der seinen Forschergeist weckte und beflügelte. Von Bode verglich den Teppich mit Darstellungen auf italienischen Bildern (Domenico di Bartolo) und konnte so auf eine Entstehungszeit vor 1440 schließen!

Das Stück stammte also aus der Zeit der Seldschukenherrschaft in der Türkei (14. und 15. Jahrhundert). Die Seldschuken vertraten die Meinung, dass Tierdarstellungen in der Kunst mit den Vorschriften des Islam durchaus vereinbar seien und stellten daher auch die genannten Tierteppiche her. Im 15. Jahrhundert ging die Herrschaft an die Osmanen über, die auf figürliche Darstellungen aus religiösen Gründen verzichteten.

Durch diesen Erfolg bei der Datierung und Zuordnung des Tierteppichs ermuntert, versuchten von Bode und Andere nun auch weiterhin, sich durch die Analyse von Teppichdarstellungen auf Gemälden vor allem Italienischer und Holländischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts einen Überblick über die Produktion dieser Zeit zu verschaffen. Dieses Vorhaben war eher erfolgversprechend, da es aus dem 14. und 15. Jahrhundert nur Abbildungen und kaum erhaltene Originale gab, was sich jedoch mit dem 16. Jahrhundert änderte. Ab dieser Zeit ist uns eine größere Zahl von Originalen erhalten geblieben, die heute den Kern musealer Sammlungen bilden.

Erschwerend war allerdings der Umstand, daß die italienischen Maler (Paolo Veronese etc.) die Teppiche häufig stark stilisiert wiedergaben, die Niederländer dagegen malerisch zerknüllt oder gerafft, was die Identifizierung erschwerte.

Durch diese Forschungsarbeit wurden einzelne Teppichgattungen sogar in der Litartur unter den Namen der Maler bekannt, die Teppiche dieses Typs häufiger in ihren Arbeiten darstellten. Dabei kam es jedoch auch zu Fehlbenennungen, wie z. B. im Falle des niederländischen Malers Hans Holbein des Jüngeren. Lange vor ihm wurden die nach ihm benannten Teppiche (besser) von italienischen Meistern (Rafaellino del Garbo, Domenioco Ghirlandajo) dargestellt. Insgesamt wurden drei völlig unterschiedliche Arten anatolischer Teppiche nach ihm benannt, nämlich die Großteiligen- (Bergama), Kleinteiligen- (Uschak) und Arabeskholbeinteppiche. Letztere hat er sogar niemals selbst dargestellt, daher wurden sie später dem italienischen Maler Lorenzo di Lotto zugeschrieben und werden heute als "Lotto-Teppiche" bezeichnet.

Von Bode baute in der Folgezeit eine bedeutende Sammlung auf, die er später den Berliner Museen vermachte. Aus heutiger Sicht hat Ihn die komplette Sammlung nicht mehr gekostet, als man gegenwärtig für eins ihrer mittleren Stücke erzielen könnte. (Wilhelm von Bode schreibt in seinen Lebenserinnerungen:" Die Teppiche lagen damals in Italien geradezu auf der Straße und waren zu Spottpreisen zu haben"). Obwohl einige ihrer bedeutendsten Stücke im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden, ist die Sammlung auch heute noch hervorragend. Sie ist zum Teil in den Berliner Museen in Dahlem (Sammlung preußischer Kulturbesitz), zum Teil im Berliner Pergamonmuseum im Osten der Stadt untergebracht.

Die Hauptinstrumente der Datierung und Forschung sind also bis heute, neben naturwissenschaftlichen Methoden, zum einen die Wiedergabe von Teppichen auf orientalischen und abendländischen Bildern, zum anderen schriftliche Überlieferungen, z. B. in Nachlaß-Inventaren und Reisebeschreibungen und, nicht zuletzt, die erhaltenen Stücke selbst, sofern sie, was selten vorkommt, verläßlich erscheinende Datierungen tragen.

Neben den genannten Museen in Berlin seien dem Teppichliebhaber und Interessenten vor allem das Metropolitan-Museum in New York, das Viktoria and Albert Museum in London, das Museum für Kunsthandwerk in Wien und das Türk-ve-Islam Eserleri Müzesi in Istanbul mit der größten Sammlung türkischer Teppiche, zum Besuch empfohlen.

Ort