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Praxis LaPonte Andrea Techentin

Gesundheit
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Standort / Kontakte

Beschreibung

Praxis für Supervision, Trauma-, und Familientherapie Andrea Techentin Reitweg 37 33415 Verl Tel:05246 - 933126 andrea.techentin@laponte.de a.techentin@laponte.de www.laponte.de  

Über mich

Seit 23 Jahren bin ich in unterschiedlichen sozialen   Bereichen tätig.  Begonnen habe ich als Krankenschwester,   sieben Jahre in der Allgemeinmedizin und weitere   zwei Jahre in der Psychiatrie. Darauf folgten das Studium   für Sozialpädagogik sowie eine zweijährige   Weiterbildung zur Familientherapeutin an der   FH Bielefeld.  Seit 1998 arbeitete ich in der Straffälligenhilfe mit   den Schwerpunkten Traumatisierung, Gewalt und Sucht.  Von 2005 - 2007 habe ich beim ZPTN (Lutz Ulrich Besser) eine Weiterbildung in Psychotraumatologie absolviert.  Seit 2008 gehe ich einer Lehrtätigkeit an der FH Sozialwesen in Bielefeld nach und biete zu unterschiedlichen Themen aus meinem Praxisfeld auch Fortbildungen an.  2009 beendete ich die dreijährige Ausbildung zur Supervisorin (DGSv). Inzwischen biete ich genannte Schwerpunkte in meiner Praxis LaPonte, in Bielefeld und Verl an. Eine meiner Leidenschaften ist das Theaterspielen, das ich jahrelang aktiv betrieben habe und aus dem auch spielerische Elemente einfliessen. Gerne lasse ich mich in meiner Tätigkeit von spirituellen Aspekten leiten. Wir leben auf dem Land mit Hunden und Katzen und geniessen die Natur um uns herum, aus der ich immer wieder die nötige Kraft und Energie tanke, um neugierig und freudig den Herausforderungen des Lebens begegnen zu können.  

Familien und Paartherapie

In der systemischen Familien und Paartherapie gilt es Hilfestellung aufzuzeigen und ganzheitliche Lösungen für Konflikte in der Familie - Beziehung zu finden. Es wird das Verhalten der gesamten Familie betrachtet und nicht das Problem eines Einzelnen isoliert. Durch entsprechende individuelle Behandlung, Stressreduzierung, Reflexion und Wecken von Bewusstsein, Anleitungen und Lösungsfindung sollen gestörte Beziehungen entknotet werden und in harmonische Bahnen führen. Innere (oft verdrängte) Prozesse und Verhaltensmuster sollen erkannt und verstanden, verborgene Strukturen und Bindungen erfahrbar gemacht werden. Neue Sichtweisen und erweiterte Handlungsmöglichkeiten könnten das Ziel sein. Systemische Familien und Paartherapie ist besonders angezeigt, wenn Familien und Einzelne betroffen sind von:
  • Krisen durch Trennung, Scheidung oder Tod
  • Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten
  • Problemen der Kinder in der Schule - Kindergarten
  • Psychisch mitbedingten Erkrankungen wie z.B. Essstörungen, Migräne, Schlafstörungen etc.
  • Psychischen Erkrankungen wie z.B. Depression
Methoden:
  • Lösungs - und Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Familienaufstellung (Genogramm)
  • Skulpturarbeit
  • Begleitung von Trennung - Tod
Für:
  • Familien
  • Paare - Lebensgemeinschaften
  • Stief - Patchworkfamilien
  • Einzelne Personen

Definition Supervision

Supervision ist ein Beratungskonzept, das zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit eingesetzt wird. Sie bezieht sich dabei auf psychische, soziale und institutionelle Faktoren. Supervision basiert auf Kenntnissen und Theorien aus Soziologie, sozialer Arbeit, Psychologie sowie aus Management -, Institutions - Theorien und Kommunikationswissenschaften. In der Supervision werden Fragen, Problemfelder, Konflikte und Fallbeispiele aus dem beruflichen Alltag thematisiert und selbstreflexiv bearbeitet. Zielgruppen sind Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen.  Nutzen von Supervision Als Beratungskonzept im beruflichen Kontext nützt Supervision bei der Verbesserung der Kommunikation am Arbeitsplatz und fördert die Zusammenarbeit und Kollegialität in Teams, in Projekten und zwischen verschiedenen Hierarchieebenen. Dies geschieht u.a. durch die Perspektive auf Organisations - und Arbeitsabläufe, das Ansprechen und die Aufklärung von Konflikten und durch die Erweiterung von Wahrnehmungs-fähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. (DGSv) 

Was ich anbiete

  • Erstellen einer sorgfältigen Analyse der Ausgangssituation
  • Eindeutige Auftragsklärung zwischen den Beteiligten
  • Erarbeiten von zielgerichteten, lösungsorientierten und transparenten Arbeitsstrategien
  • Interventionen verdeutlichen
  • Unterstützung und Begleitung von Prozessen
  • Sorge tragen für den runden und ertragreichen Abschluss eines Supervisionsprozesses

Definition Trauma

„Danach ist nichts mehr, wie es vorher war..."

  Von einer Traumatisierung spricht man, wenn sich ein Mensch plötzlich, aber auch langanhaltend oder permanent ansteigend, einer bedrohlich -, ängstigenden Situation ausgeliefert fühlt, auf die er sich nicht einstellen oder sich ihr anpassen und ihr auch nicht entkommen kann, sondern von ihr überrollt wird und dadurch in eine Art Schock - Verwirrungs-zustand gerät. Das kann auch geschehen, wenn jemand „nur“ Augenzeuge erschreckender oder erschütternder Ereignisse wird.  Zum Trauma gehören das Erleben von Todesangst, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Schutzlosigkeit und oft auch der körperliche Schmerz, der mit einer Verletzung einhergeht. Zu traumatisierenden Ereignissen zählen z.B.:
  • Natur - und Unfallkatastrophen (Erdbeben, Feuer, Überschwemmung,..)
  • Schwere Unfälle und Krankheiten
  • Kriminelle Handlungen (sexueller Missbrauch und Vergewaltigung, Misshandlungen, schwere Vernachlässigung, Folter, Kidnapping, Raubüberfälle, Mord und Raub)
  • Invasive medizinische Eingriffe (Frühgeburten/Intensivstation)
  • Plötzlicher Verlust vertrauter Menschen und sozialer Sicherheit
  • Kriegserlebnisse
  • Massives Mobbing
  • Situationen, die mit Erschrecken, Demütigung, großer Peinlichkeit, Scham und Hilflosigkeit einhergehen

Menschen verarbeiten Erlebnisse sehr unterschiedlich und oft tauchen Symptome erst viel später auf, die mit dem Hier und Jetzt scheinbar in keinem Zusammenhang stehen.

Allgemeine Symptome bei einem nicht bearbeiteten Trauma können  u.a. sein
  • Ein - und Durchschlafstörungen
  • Sexuelle Probleme
  • Ess-Störungen
  • Süchte
  • Akute Belastungsstörungen
  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Generalisierte Angststörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Selbstverletzungen
  • Suizidalität
  • Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHD)
  ...sowie körperliche Probleme
  • Herzrasen und Herzstolpern
  • Schweißausbrüche
  • Überempfindlichkeiten
  • Muskuläre Verspannungen
  • Chronische Müdigkeit
  • Hyperaktivität
  • Angegriffenes Immunsystem
  • Asthma
  • Darmerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Blutherzdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
...und auch seelische und geistige Probleme wie
  • Grübelzwang
  • Beziehungskonflikte
  • Diverse Zwänge
  • Massive Schuldgefühle , Besessenheit schlecht zu sein
  • Stimmungsschwankungen
  • Taubheitsgefühle
  • Tagträumereien (Dissoziationen)
 Ein oben aufgeführtes Symptom muss nicht zwangsläufig auf ein Trauma zurückzuführen sein, aber es kann sich als zutreffend erweisen und darin liegt die Möglichkeit der Behandlung. Was ich anbiete: Das KReST - Modell ( = Körper, Ressourcen und Systemorientierte Traumatherapie) besteht  aus 4 Phasen wie:
  • Anamnese (Beziehungsaufbau)
  • Stabilisierung (Ressourcenmobilisation durch u.a. Imaginationsübungen )
  • Traumabearbeitung/Integration
  • Trauer und Neuorientierungsphase

Die Vergangenheit können wir nicht ändern,

aber wir können lernen, mit ihr zu leben“

Ort