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Beschreibung

 

"Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit ... auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen."

§ 2 Organon, Samuel Hahnemann, 1842

Wir arbeiten in unserer Praxis ausschließlich nach den Regeln der Klassischen Homöopathie. Das bedeutet: Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Patientengespräche, der Anamnese. Dabei sprechen wir über den augenblicklichen Zustand des Patienten sowie über dessen Krankheitsentwicklung und über schwerwiegende Krankheiten in der Familie.

Im Anschluss daran suchen wir aus einer Fülle von mehr als 2000 homöopathischen Arzneimitteln das passende für den Patienten heraus. Nach dem Ähnlichkeitsgesetz verordnen wir dem Patienten dasjenige Arzneimittel, das die größtmögliche Ähnlichkeit zur Gesamtheit seiner Symptome hat.

Sinn einer homöopathischen Behandlung ist es, die Lebenskraft des Patienten so zu stärken, dass dessen Organismus in die Lage versetzt wird, die Krankheit aus eigener Kraft zu heilen. Das passende homöopathische Mittel gibt lediglich den Anstoß dazu.

Die Patienten werden in unserer Praxis ganzheitlich und umfassend betreut, das bedeutet:

  • In Notfällen erreichen Sie einen von uns beiden auch am Wochenende und an Feiertagen.
  • Wir vertreten uns gegenseitig, sind also auch in Urlaubszeiten für Sie ansprechbar.
  • Hausbesuche sind jederzeit möglich.

Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie geht zurück auf den Arzt Dr. Samuel Hahnemann, der sie Ende des 18. Jahrhunderts begründet hat. Zutiefst enttäuscht von den gängigen Behandlungsmethoden seiner Zeit, suchte er nach einer Alternative zu Aderlass und dem Einsatz hochgiftiger Präparate wie Quecksilber und dergleichen. Mit der Homöopathie entwickelte Hahnemann eine Heilmethode, die den Menschen in seiner Gesamtheit erfasst, ihn sanft und zuverlässig zu heilen vermag. 
Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern „homoios“ (ähnlich) und „pathos“ (Leiden) zusammen.

 

Ähnlichkeitsgesetz

Die Lehre der Klassischen Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsgesetz „similia similibus curentur“ (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden), das heißt, eine Krankheit kann nur mit demjenigen homöopathischen Arzneimittel geheilt werden, das beim gesunden Menschen die entsprechenden Symptome erzeugt. Dazu ein Beispiel: Wenn ein gesunder Mensch mehrere Tassen starken Kaffee trinkt, wird er unruhig und nervös – an einen erholsamen Schlaf ist nicht zu denken. So oder sehr ähnlich geht es einem Patienten, der das homöopathische Mittel Coffea benötigt: Er ist überreizt, kommt nicht zur Ruhe und kann nicht einschlafen, da ihn zahlreiche Gedanken daran hindern, abzuschalten.

 

Im Gegensatz zur Schulmedizin geht es in der Homöopathie weniger um die Diagnose wie Bronchitis, Migräne oder Rheuma, sondern vielmehr um die Individualität der Symptome im Rahmen eines bestimmten Krankheitsbildes. Dazu wieder ein Beispiel: Zwei Menschen leiden unter Kopfschmerzen. Der Erste verspürt die Schmerzen in der Stirn – sie sind pochend und treten vornehmlich nach Aufenthalt in der Sonne auf. Der Zweite klagt über Schmerzen im Hinterkopf. Diese sind stechend und ziehen zur Stirn. Er ist sehr reizbar und will nicht angesprochen werden. Schulmedizinisch bekommen beide Aspirin verordnet, in der Homöopathie jeder das Mittel, das zu seinen individuellen Symptomen am besten passt. Dabei geht es nicht nur um körperliche, sondern auch um seelische Eigenarten und Befindlichkeiten.

 

 

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